Innovation trifft Tradition: Junge Wirtschaft Bayerns trifft sich in Landshut. Vier Tage Austausch, Weiterbildung und Gemeinschaft: Vom 4. bis 7. Juni kamen bei der BAVARIKO, der Landeskonferenz der Wirtschaftsjunioren (WJ) Bayern, über 400 Unternehmerinnen, Unternehmer und Führungskräfte aus ganz Bayern sowie Gäste aus dem DACH-Raum im ta.la Tagungszentrum zusammen. Unter dem Motto „Innovation trifft Tradition“ bot das Konferenzwochenende eine Mischung aus fachlichen Impulsen, Netzwerken und einem Rahmenprogramm, das weit über die klassische Tagung hinausging.
Zwei Preise gehen nach Augsburg
In der Kategorie „Beste Netzwerkveranstaltung“:
- Platz 2: KI & WIR 🥈
- Platz 1: IBDA 🥇
Ein riesiges Dankeschön an alle, die diese genialen Events realisiert haben!
LAKO WJ 2028
Jetzt ist es offiziell: die Wirtschaftsjunioren Augsburg richten die Landeskonferenz 2028 aus. Danke an das LAKO Team!
Eine Konferenz mit Vorbildcharakter
Die BAVARIKO 2026 war in einem Punkt besonders: Erstmals wurde die vollwertige Landeskonferenz nicht von einem einzelnen Kreis, sondern als gemeinsames Projekt des Landesverbands organisiert. Ein Modell, das nach Einschätzung der Verantwortlichen Vorbildcharakter für künftige Konferenzen haben dürfte – und das die Kräfte im bayernweiten Netzwerk der jungen Wirtschaft bündelt. Eröffnet wurde die Konferenz mit einer Feierstunde, bevor sich die Delegierten in der Mitgliederversammlung der WJ Bayern auch den Verbandsthemen widmeten.
Inhaltlich lieferten Keynotes, Trainings und Workshops – viele davon von Wirtschaftsjunioren für Wirtschaftsjunioren – konkrete Impulse für den unternehmerischen Alltag. Die Bandbreite reichte von psychischer Gesundheit bis zu den drängendsten Zukunftsfragen der Führung.
Im Workshop „Seelenstark – der psychischen Gesundheit auf der Spur“ ging es um Impulse für gesunde Unternehmen und den bewussten Umgang mit der eigenen Leistungsfähigkeit. Wie sich Führung im Zeitalter künstlicher Intelligenz verändert, beleuchtete die Session „Führung unter neuen Intelligenzen – KI-Agenten und Humanoide“. Sehr praxisnah wurde es beim Workshop „Positionierung: Die Frage, die dein Unternehmen rettet oder ruiniert“, und auch der Vortrag „Eigentlich bin ich ganz anders, ich komm nur nicht dazu“ setzte einen pointierten Akzent. Einen Blick auf die Gründerszene der Region ermöglichten die Startup-Insights im Gründerzentrum Landshut.
Für zusätzliche Highlights sorgten ein Vortrag von Skisprung-Legende Sven Hannawald zu Stress- und Burnout-Prävention, ein Weißwurstfrühstück mit Meet & Greet mit dem bayerischen Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger sowie eine exklusive Betriebsbesichtigung bei BMW.
Dass die BAVARIKO nicht nur auf Fachprogramm setzte, zeigte das umfangreiche Sport- und Freizeitangebot. Beim Programmpunkt „Kegeln & Connecten“ auf der hauseigenen Kegelbahn des ta.la stand das lockere Netzwerken im Vordergrund; darüber hinaus luden Schwimmbad, Sauna und Sportanlagen zu Bewegung und Erholung ein.
Zu den Höhepunkten zählten traditionell die Abendveranstaltungen – drei Abende, drei Stimmungen. Auf den Welcome-Abend zum Ankommen folgte der Motto-Abend „Alles außergewöhnlich“. Zum Abschluss stand der festliche, bayerische Festabend, dessen feierlicher Mittelpunkt die Verleihung der WJ Bayern Awards war, mit denen herausragende Projekte aus dem Netzwerk ausgezeichnet wurden.
Netzwerk mit Zukunft
Am Ende der vier Tage blieben neue Ideen, neue Kontakte und viele gemeinsame Erinnerungen. Mit der BAVARIKO setzte der bayerische Landesverband ein sichtbares Zeichen für Austausch auf Augenhöhe und für die Weiterentwicklung des Führungsnachwuchses im Freistaat. Die Wirtschaftsjunioren sind das größte Netzwerk junger Unternehmer und Führungskräfte unter dem Dach von IHK und DIHK – und Landshut hat gezeigt, wie lebendig dieses Netzwerk in Bayern ist.



